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Chronik
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S E I T 1 8 5 8 I N F A M I L I E N B E S I T Z
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1858 Gründungsjahr. Heinrich Jakob Dingeldey und Ehefauch Katharina erwarben das Gasthaus "Zur Linde" mit dem dazugehörigen landwirtschaftlichen Besitz von Georg Adam Baldauf, der nach Amerika auswanderte, zum Kaufpreis von 4.220 Gulden.
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1878 wurde das Gasthaus "Zur Linde" sogenannte "Ferienkolonie" für Schulkinder aus Frankfurt, die damals im Tanzsaal untergebracht waren und auf Stroh schliefen.
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1903 wurde der alte Scheunenbau abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Das Anwesen konnte durch den Ankauf von 25 qm (á 4,00 Mark) erweitert werden.
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1907 Festschreibung der Pensionspreise in neuen Verträgen mit den Städten Frankfurt und Mainz. Frankfurt zahlte 1,30 Mark, Mainz 1,15 Mark. Diese Verträge hatten Bestand bis zum Jahr 1951.
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1914 Vom Ausbruch des 1. Weltkrieges bis zum Jahre 1920 erfolgt keine Belegung durch Schulkinder der Ferienkolonie. Lediglich der Ausschank in der Gaststätte konnte fortgesetzt werden.
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1923 heiratet die älteste Tochter Begina den Metzger Johann Adam Baltz aus Gumpen. Zwei Töchter gingen aus dieser Ehe hervor.
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1933 entsprach das alte Haupthaus nicht mehr den Anforderungen und musste deshalb einen in Fachwerk ausgeführten Neubau weichen. Dieser Fachwerkbau besteht heute noch.
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1939 Bei Kriegsausbruch musste das gesamte Inventar der Ferienkolonie an das Reservelazarett Dieburg aufgrund einer Verfügung abgegeben werden.
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1942 bis 1945 nahm die Wehrmacht Besitz von den Unterbringungsmöglichkeiten des Gasthauses. Anschließend bewohnten Evakuierte aus Darmstadt bis 1948 das Haus.
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1951 konnten am 14. Juni erstmals wieder Ferienkinder im Schullandheim Gasthaus "Zur Linde" Einzug halten. Der Pensionspreis pro Kind betrug inzwischen 2,60 DM.
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1956 der letzte große Umbau in der "Linde". Der Seitenbau fiel der Spitzhacke zum Opfer. Neu entstand ein Keller, Garage, ein großer Saal, ein gekachelter Waschraum mit fließend Kalt- und Warmwasser sowie Dusche und WC.
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1958 Elisabeth Baltz vermählte sich mit Helmut Schmidt aus Barchfeld in Thüringen, womit sich der Familienname der Gastronomen des Gasthauses "Zur Linde" zum dritten Male änderte.
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1972 wurde nach 12jährigen und zum Teil schwierigen Verhandlungen die Baugenehmigung für das Höhenhaus Odenwald erteilt.
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1973 fand am 17. Mai nach knapp einjähriger Bauzeit die offizielle Eröffnung des "Höhenhaus Odnwald" statt. Ein moderenes Landhotel mit hellen Gasträumen. Zimmern mit Fernblick, Dusche, WC, Telefon und Balkon. Zudem gab es eine große, beheizte Schwimmhalle.
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1982 Anbau von Gästegaragen.
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